Tagesmutter Ausbildung: wie kann man sich qualifizieren?
Wer sich mit der Betreuung von Kindern etwas dazuverdienen möchte, braucht eine Tagesmutter Ausbildung. Zwar gibt es noch keine bundesweit einheitliche Regelung, welche Lehrgänge eine Tagesmutter besuchen muss, die Jugendämter verlangen jedoch zunehmend eine fachliche Qualifikation. Wenn es nach den Plänen des Deutschen Jugendinstituts geht, wird sich dabei ein „Kinderführerschein“ mit 160 Unterrichtsstunden durchsetzen. Die Inhalte sind auf der Webseite dji.de ausführlich dargelegt: von Grundlagen der Pädagogik über Betriebswirtschaft bis zu Kenntnissen in Rechts- und Steuerfragen.
Mit dieser Tagesmutter Ausbildung können die Absolventinnen den künftigen Herausforderungen selbstsicher begegnen. Sie sind nicht nur in der Lage, angemessen auf die kindlichen Bedürfnisse einzugehen, sondern auch mit den Eltern zu kommunizieren und sich gegenüber dem Finanzamt zu behaupten. Darüber hinaus bieten sich natürlich sinnvolle Vertiefungen zu einzelnen Sachthemen. Amazon oder andere Buchshops haben eine große Auswahl an Ratgebern rund um Pädagogik und Existenzgründung. Speziell zum Thema Kindererziehung bietet auch die Fernakademie sgd.de einen staatlich zugelassenen Lehrgang an. Vorteil: Der Fernkurs ist zu 100 Prozent vom Arbeitsamt förderungsfähig.
Noch 2008 ergab eine Umfrage, dass nur ein Drittel der Tagesmütter pädagogisch qualifiziert ist. Das hat sich nachhaltig geändert. Jugendämter, Volkshochschule und Institute wie ils.de haben inzwischen den Großteil der berufstätigen Betreuerinnen geschult. Da auch die Eltern immer höhere Ansprüche stellen, achten sie bei der Suche stärker auf die Tagesmutter Ausbildung. Wer Kenntnisse in Pflege, Psychologie und moderner Pädagogik nachweisen kann, hat bessere Chancen auf dem Markt.
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