Weiße Taufkleider und die alten Sitten

Besonders stolz sind junge Eltern auf ihren Nachwuchs und natürlich soll dieser auch den Segen Gottes erhalten. Doch dafür benötigen die lieben Kleinen ein festliches Outfit und dafür sind die Taufkleider die erste Wahl. Meistens werden die kleinen Erdenbürger zwischen dem dritten und achten Lebensmonat getauft und mit ein wenig Glück können die Eltern im Bekannten- oder Freundeskreis noch einige Taufkleider ausleihen. Ansonsten kann man sich in den zahlreichen Shops im Internet umsehen, wie zum Beispiel unter http://www.princessmoda.de/TAUFE+MAeDCHEN/Taufkleider+Sommer/index.htm und noch vielen anderen, die die Taufkleider in vielen Variationen zur Auswahl haben.

Selbstverständlich kann sich die Frau Mama auch in diversen Zeitschriften Anregungen für Taufkleider holen und eines selbst nähen. In der Regel sind die Taufkleider in der Farbe Weiß gehalten, allerdings stellt die Kirche an die Farbe und das Aussehen des Taufkleides keinerlei Anforderungen. Vielmehr ist es eine alte Tradition, dass die Taufkleider meistens in Weiß gehalten sind. Mit der Farbe Weiß soll die Reinheit des Kindes symbolisiert werden.

In einigen Regionen und auch Familien ist es seit jeher Brauch, dass die Taufkleider selbst genäht werden. In den Saum werden dann der Name des Kindes und das Datum der Taufe gestickt. Somit sind diese Taufkleider stets ein ganz besonderes Erinnerungsstück für die Eltern und später einmal für die Kinder, die dann ihr Taufkleid bestaunen können. Aber auch das so genannte Vererben an Geschwister ist in einigen Regionen Sitte, dann werden noch zusätzlich die Namen und das Taufdatum der anderen Kinder mit in den Saum eingestickt. Solche selbst genähten Taufkleider mit Stickereien sind natürlich wahre Unikate, die mit Sicherheit niemals einfach entsorgt werden.

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