Studienfinanzierung: wie klappt es ohne Bafög?

Ein Studium bietet beste Aussichten für die Berufskarriere. Um diese Chance zu nutzen, muss man aber zunächst einiges investieren. Je nach Fachrichtung und Uni können sich bis zu 50.000 Euro an Fixkosten summieren. Wenn das Einkommen der Eltern oberhalb der Bafög-Grenze liegt, heißt es daher: fleißig jobben oder eine alternative Studienfinanzierung suchen. Da Jobs während der Vorlesungszeit das Examen verzögern, sollten sie nur einen Zusatzbeitrag zur Lebenshaltung erwirtschaften. Für die Basiskosten stehen verschiedene andere Quellen zur Verfügung.

Ein Finanzierungsweg, der in den USA bereits seit langem beschritten wird, ist der Bildungsfonds. Anbieter wie festo-bildungsfonds.de vergeben zum Beispiel bis 800 Euro monatlich. Um in den Genuss dieser Studienfinanzierung zu kommen, müssen die Bewerber ein Auswahlverfahren bestehen. Vorteil: anders als bei herkömmlichen Studienkrediten lässt sich die Rückzahlungsphase flexibel vereinbaren. Je mehr man verdient, desto schneller kann man abzahlen. Wer nach dem Studium erst auf einen Job warten muss, kann dagegen auch mit der Rückzahlung warten.

Wie das Studentenportal studis-online.de aufzeigt, bietet aber auch die KfW-Förderbank in ihrem Kreditprogramm attraktive Konditionen. Das Erststudium lässt sich hier mit rund 4% effektivem Jahreszins finanzieren. Zur Absicherung muss der Student lediglich zwischendurch einige Leistungsnachweise von der Uni vorlegen. Wen die Zinsen für einen Kredit abschrecken, dem bleibt immer noch die Möglichkeit, seine Studienfinanzierung mit einem Stipendium aufzupeppen. Das Spektrum reicht von konfessionellen und regionalen Trägern bis zu parteinahen Stiftungen. Tipp: Einen Überblick liefert der stipendienlotse.de aus dem Bildungsministerium.

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