Kopfschmerz: was ist bei Kindern zu beachten?

Auch kleine Köpfe können weh tun. Da Kinder sich noch nicht selbst helfen können, fühlen sie sich dem Kopfschmerz sogar stärker ausgeliefert. Dies wiederum verstärkt das Schmerzempfinden, so dass sich schnell ein Teufelskreis entwickelt. Im schlimmsten Fall entwickeln so bereits die Kleinsten ein Schmerzgedächtnis, das sie für weitere Attacken anfällig macht. Während man früher dazu neigte, Kinder den Schmerz „aussitzen“ zu lassen, entscheidet man sich deshalb heute schneller für eine Behandlung. Bevor man zu Tabletten oder Pülverchen greift, sollte man allerdings den Arzt oder Apotheker fragen.

Wenn der Kopfschmerz als Begleiterscheinung von Infekten auftritt, kann man durchaus mit klassischen Mitteln wie Paracetamol oder Ibuprofen behandeln. Diese wirken gleichzeitig entzündungshemmend und fiebersenkend. Anbieter wie dolormin.de bieten Ibuprofen etwa in kindergerechten Dosierungen als Saft. Das bei Erwachsenen beliebte Aspirin oder ASS sollte man Kindern jedoch erst ab ca. 12 Jahren geben. Jüngere können sonst sogenannten Reye-Syndrom entwickeln.

Wesentlich heikler sind gehäuft auftretende Spannungskopfschmerzen. Neben der Akutbehandlung sollten Eltern sich hier unbedingt bemühen, die Ursachen für den Kopfschmerz zu beseitigen. Oft steht schulischer oder privater Stress dahinter. Und auch auf die hormonellen Veränderungen in der Pubertät, reagiert mancher Körper mit Schmerzen. Das gleiche gilt für Migräne, die Experten bei Kindern deutlich auf dem Vormarsch sehen. Statt allein zu behandeln, ist es sinnvoll, gemeinsam mit dem Kinderarzt eine Therapie zu entwickeln, die eventuell auch Methoden wie Yoga, autogenes Training oder andere Entspannungsübungen umfasst. Im Akutfall kann man sich auch bei Portalen wie justanswer.de Rat holen.

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