Schwangerschaftsdiabetes: wie kann man vorbeugen?

Schwangerschaftsdiabetes ist nicht nur für die werdende Mutter anstrengend, auch das Kind ist durch einen zu hohen Blutzuckerspiegel in Gefahr. Ob im Laufe der Monate eine Zuckerkrankheit auftritt, kann allerdings niemand hundertprozentig vorhersagen. Aber es gibt drei eindeutige Risikofaktoren: Übergewicht, weitere Diabetesfälle in der Familie und ein höheres Alter. Wer sich zu einer dieser Gruppen zählt, sollte daher besonders aufmerksam sein. Neben den Kontrollen beim Arzt kann man etwa auch zu Hause mit Teststreifen von accu-check.de die Werte prüfen.

Auch wenn noch keine Symptome aufgetreten sind, kann man effektiv gegensteuern. Als vorbeugendes Rezept gegen Schwangerschaftsdiabetes empfehlen Ärzte zweierlei: viel Bewegung und eine Ernährung mit hochwertigen Kohlenhydraten. Ähnlich wie bei einer Glyx-Diät geht es darum, extreme Schwankungen im Blutzuckerspiegel zu vermeiden. Weißes Mehl, raffinierter Zucker und andere einfache Kohlenhydrate sind daher tabu sind. Wie Schwangere gut essen und trinken, erklärt etwa das diabetes-informationszentrum.de.

Stichwort Sport: Wie bei der Ernährung gilt auch hier, dass man alles Extreme vermeiden sollte. Schwangere, die sich zu sehr auspowern, belasten dadurch auch ihren Blutzuckerspiegel. Einen positiven Einfluss hat dagegen regelmäßige und mäßige Bewegung, etwa Schwimmen, Radfahren oder Walken. Wer jeden Tag aktiv in Bewegung ist, senkt dadurch das Risiko, an Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken. Sport verstärkt die Insulinwirkung und senkt den Blutzucker. Außerdem hat er einen günstigen Einfluss bei Bluthochdruck, einen der gefürchteten Begleiter von Diabetes. Tipp: Falls bereits höhere Zuckerwerte nachweisbar sind, sollten jeden Tag 30 Minuten Bewegung auf dem Programm stehen.

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