Stillkissen: welche Modelle sind empfehlenswert?
Ein Stillkissen ist eine sinnvolle Anschaffung. Seine Vorzüge zeigt es bereits in der Schwangerschaft. Hinter den Rücken gelegt, entlastet es die Wirbelsäule. Zwischen die Knie geklemmt, sorgt es für eine angenehme Seitenlage mit Babybauch. Während der Stillzeit dann kommt sein wichtigster Einsatz: Wenn das Baby sicher auf dem Kissen ruht, kann die Mama Rücken, Nacken und Schultern entspannen. Und später nutzen die Kleinen das anschmiegsame Kissen als Kuschelecke. Voraussetzung für einen langjährigen Nutzen ist allerdings eine optimale Qualität.
Neben der richtigen Größe spielen dabei vor allem die Füllung und der Bezug eine wichtige Rolle. Welche Modelle es aktuell gibt, zeigen etwa gut sortierte Onlineshops wie baby-walz.de. Die Füllung besteht bei den meisten Modellen aus kleinen Styroporperlen. Allerdings ist Schaumstoff nicht gleich Schaumstoff. Wie Ökotest ermittelt hat verwenden einige Hersteller immer noch minderwertige Perlen, in denen belastete Styrolrückstände nachweisbar sind. Anerkannt gesunde Qualität beweisen dagegen Modelle von Markenherstellern wie Theraline. Der Klassiker unter den Stillkissen ist mittlerweile in vielen Formen erhältlich: vom kleinen Kompaktkissen über asymmetrische Modelle bis zur extra flauschigen Mondform.
Natur-Hersteller produzieren ihre Stillkissen in ähnlichen Formen. Bei der Füllung bevorzugen sie dagegen alternative Materialien wie Getreidespelzen oder –schalen. Diese lassen garantiert keine chemischen Gase austreten – dafür können sie mit Pilzsporen oder Bakterien belastet sein. Zwar handelt es sich dabei nur um geringste Mengen, für Allergiker können sie dennoch Probleme bereiten. Tipp: Beim Kauf sollten sie außerdem auf Bezugsstoffe mit Gütesiegeln wie „Öko-Tex Standard 100“ oder „Naturtextil IVN zertifiziert best“ achten.