Straßenkinder: wie kann man effektiv helfen?
Jeder kennt die Bilder von zerlumpten Kindern in Asien oder Afrika. Aber auch in Deutschland gibt es immer mehr Straßenkinder, die kein festes Zuhause haben. Meist stammen sie aus zerrütteten Familien oder haben keine Angehörigen, die sich um sie kümmern. Daher verbringen sie den Großteil des Tages auf der Straße und versuchen dort durch Gelegenheitsjobs und Betteln ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Um sich ausreichend Nahrungsmittel und Kleidung zu kaufen, reichen diese Einkommensquellen jedoch nicht aus. In der Folge gleiten die Kinder in die typische Straßenkriminalität ab, von Diebstählen bis zu Drogenhandel und Prostitution.
Damit diese Dynamik sich nicht fortsetzt, engagieren sich verschiedene Hilfsorganisationen für Straßenkinder. Dazu zählen internationale Einrichtungen wie tdh.de (Terre des Hommes) sowie deutsche Hilfswerke. Mit einem überregionalen Netz an Streetworkern, einer Elternhotline und zwei eigenen Kinderheimen kümmert sich zum Beispiel offroadkids.de um Minderjährige in Not. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf jugendlichen Ausreißern, denen die Stiftung durch eine Unterkunft und Ausbildungsbegleitung neue Perspektiven öffnet. Spenden hierzu sind herzlich willkommen – aber auch Menschen, die aktiv bei Spendenaktionen mithelfen wollen, können Infomaterial abrufen.
Neben diesen internationalen und bundesweiten Engagements gibt es viele regionale Projekte für Straßenkinder, die man direkt unterstützen kann. Ein gutes Beispiel für vorbeugende Aktionen ist etwa die Hamburger Stiftung-Mittagskinder.de. In Kooperation mit lokalen Unternehmen organisieren die Mitarbeiter regelmäßige warme Mahlzeiten, eine Hausaufgabenhilfe und kulturelle Angebote, damit die Kinder an Bildung und sozialem Leben teilhaben können.
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